Hyposensibilisierung

Hyposensibilisieren bedeutet, eine Allergie durch regelmäßige (subkutane) Spritzen abzuschwächen. Dies empfiehlt Ihnen der Arzt, wenn sie Allergiestoffe (Allergene) wie Pollen, Hausstaubmilben oder Insektengift nicht ausreichend meiden können und eine Behandlung mit Medikamenten unbefriedigend ist. Bei der Mehrzahl der Behandlungen tritt eine Besserung der Beschwerden ein. Der Erfolg ist um so besser, je gründlicher die Allergene, wie beispielsweise Milben, während der Spritzenbehandlung gemieden werden. Die Hyposensibilisierung erzeugt keine neuen Allergien, sie verhindert allerdings nicht, daß sich andere, neue Allergien genauso oft wie ohne Hyposensibilisierung bilden.
Die Behandlung ist zeitaufwendig. Sie erstreckt sich über mindestens 3 Jahre. Daher verlangt sie auch von Ihnen viel Mitarbeit. Nehmen Sie an der Behandlung nur dann teil, wenn Sie sicher sind, die Zeit und Zuverlässigkeit für diese Behandlung aufzubringen. Denn bei unregelmäßiger Mitarbeit muß die Behandlung eventuell abgebrochen werden. Dann behalten Sie nicht nur ihre Allergie, es entstehen Ihrer Krankenkasse auch verlorene Kosten bis über 1.000 €, denn die Behandlungskosten dieser Heilmethode werden von der Kasse übernommen.

Damit die Hyposensibilisierung bei Ihnen Erfolg hat, beachten Sie bitte folgende Punkte:

(In Anlehnung an die Informationsschrift des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen e.V.)

Interview zu Insektenstichen

Hier (http://www.praxisvita.de/was-hilft-gegen-juckreiz-schulmedizin-vs-naturheilkunde) können Sie eine Stellungnahme zum Juckreiz bei Insektenstichen nachlesen.

Anaphylaxie

Die Anaphylaxie ist die schwerste Form der allergischen Reaktion.
Hier kann ein informatives Video mit näheren Informationen abgerufen werden.