Tipps zur Vorsorge bei Allergie-Risiko

Die folgenden Tipps habe ich aus einem Positionspapier der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) und der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAI) zusammengefasst (in beiden bin ich Mitglied), veröffentlicht im AllergoJournal März 2004 (Allergo J 2004; 13:120-125), aktualisiert im September 2009 (Dtsch Ärztebl Int 2009; 106(39): 625-31) und im Juli 2014 (www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/061-016.html).

Einleitung

Zur Allergievorbeugung haben sich drei Hauptbereiche herauskristallisiert.
Die primäre Prävention bezieht sich auf Bemühungen, frühe Sensibilisierungen und erste Krankheitsbilder (wie z.B. die atopische Dermatitis bzw. Neurodermitis) zu verhindern.
Die sekundäre Allergieprävention bezieht sich darauf, bereits sensibilisierte Kinder mit frühen Krankheitszeichen durch entsprechende vorbeugende Maßnahmen symptomfrei zu halten.
Die Tertiärprävention hat das Ziel, bei bereits vorhandener Erkrankung eine weitere Chronifizierung zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen.

Empfehlungen zur Allergievorbeugung im ersten Jahr

Zusammenfassung im Deutschen Ärzteblatt (pdf).