Biographisches

Ich wuchs im norddeutschen Raum in der Nähe von Bremen auf; meine Affinität zur See und zum flachen Land hat wohl dort Ihre Wurzeln.

Nach dem Abitur bereiste ich ausgiebig Südost-Asien, arbeitete dort im Hoch- und Tiefbau und verdiente mir ein Zubrot durch Englischunterricht. Die Gastfreundschaft der Thailänder wird mir immer in dankbarer Erinnerung bleiben.

Nach Deutschland zurückgekehrt, absolvierte ich die Ausbildung zum medizinisch technischen Assistenten in Isny, Allgäu und arbeitete anschließend für zwei Jahre als MTLA in der "Fachklinik für Innere Medizin" in Neutrauchburg.

Danach studierte ich Medizin an der Freien Universität Berlin. Mein Praktisches Jahr absolvierte ich in Innerer Medizin, Chirurgie und Psychosomatik. Mit dem Zusammenhang von Körper, Seele und Krankheit beschäftigte ich mich recht intensiv und führte schließlich auch das erste von Studenten für Studenten organisierte Training Berlins in psychosomatischer Anamneseerhebung durch.

Während des Studiums begann ich meine Doktorarbeit, die sich mit den Wirkungen von Bradykinin, einem Peptid mit unter anderem auch entzündungsmediierenden Effekten, auf die Nasenschleimhaut beschäftigte (Nasal challenge studies with bradykinin: influence upon mediator generation. Clin Exp Allergy, 1991. 21(4): 425-431)
Abstract (Kurzfassung in englisch)
Als Arzt arbeitete ich in der Abteilung für Klinische Immunologie und Asthmapoliklinik der Freien Universität Berlin und widmete mich dort vorwiegend der Krankenversorgung allergischer und asthmatischer Patienten und der Erforschung allergologischer Fragestellungen.

Ein Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erlaubte mir einen insgesamt 3,5 jährigen Forschungsaufenthalt an der Abteilung für Allergie der State University of New York at Stony Brook bei Prof. Dr. Allen Kaplan. Der Schwerpunkt meiner Arbeit lag in der Erforschung der Interaktion von Proteoglykanen aus Mastzellen (Heparin) mit dem Kontaktaktivierungssystem (Bradykininsynthese).

Zurückgekehrt nach Deutschland setzte ich diese Forschungsarbeiten über die Interaktion von Heparin aus menschlichen Lungenmastzellen mit dem Kontaktaktivierungssystem an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einem weiteren Stipendium der DFG fort.

Daneben führte ich meine Ausbildung zum Internisten in der Medizinischen Abteilung der Humboldt-Universität im Virchow-Klinikum weiter.
Veröffentlichungen

Praxis

Ende 1995 hatte ich die Wahl, entweder weiter die Universitätskarriere zu verfolgen oder aber eine Praxis im geliebten Norddeutschland zu übernehmen.
Schließlich besann ich mich auf die ursprünglichen Motive, die mich zum Medizinstudium führten und ich entschied mich für die Übernahme der Praxis Drs. Peter in 26160 Bad Zwischenahn.
Seit Oktober 1996 widme ich mich dort als Allgemeinmediziner, Allergologe und (seit 2006) Ernährungsmediziner der Versorgung meiner Patienten.
Zwischen 2009 und 2013 absolvierte ich eine Fortbildung in Palliativmedizin, die Abschlußprüfung bestand ich am Oktober 2013.

Privates

Frau Lottis-Brunnée

All diese Aktivitäten wären unmöglich ohne die Hilfe meiner geliebten Frau, Margarete Lottis-Brunnée, die deutlich mehr Zeit als ich damit zubringt, unsere Kinder Lina (1991 geb. während unseres Studienaufenhaltes in USA) und Yannik (geb. 1994 in Berlin) zu erziehen.
Jetzt werden die Kinder langsam selbständiger, so daß meine Frau nun Ihren Lebenstraum, der Entwicklung von Maß-Schnitten tragbarer Mode und historischen Kostümen, folgen kann. Sie hat inzwischen eine Partnerin in ihren Betrieb aufgenommen.
Nähere Informationen sind unter www.zwischenmass.de zu sehen.

Ich bin begeisterter Radfahrer und genieße die Natur wann immer ich Zeit finde.
Seit frühester Kindheit liebe ich Aquarien. Leider mußte ich das schöne Aquarium in der Praxis aus Zeitgründen aufgeben.

Politisches

Ich bin 1. Vorsitzender des GesundheitsNetzes Südliches Ammerland (GENESA).

Daneben bin ich Gründungsmitglied von PleXxon, einer Vereinigung Ammerländischer und Friesländischer Ärzte, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Ärztliche Existenz in den Wirren des Gesundheitsystems zu sichern.

Und auch in der Ärztegenossenschaft Niedersachsen/Bremen engagiere ich mich, im Juni 2009 wurde ich in den Aufsichtsrat gewählt. Die ägnw ist ein wichtiger Partner von PleXxon.

Kv neu gestalten

Vom 16.-27.9.2010 fanden die Wahlen zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen statt. Nach einigem Zögern hat sich die Ärztegenossenschaft entschlossen, den Versuch zu unternehmen, das jetzige System auch von innen verändern zu wollen. Daher hat die Ärztegenossenschaft eine Listengemeinschaft mit den Harmannbund gebildet und einige Kollegen und ich traten bei der Wahl an.
Wir haben im ersten Anlauf mit der freien Ärzteschaft 10 der 45 ärztlichen Sitze der Vertreterversammlung der KVN erreicht, ich bin für Oldenburg gewählt worden.
Ich möchte den Kollegen herzlich danken, die uns das Vertrauen ausgesprochen haben.
Im Verlauf wurde ich zum Vorsitzenden des Sicherstellungsausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen gewählt.

Seit 1997 bin ich Mitglied des Rotary Clubs Westerstede, Distrikt 1850 (und bekleidete bisher die Ämter Sekretär, Internetbeauftragter und Präsident).